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Oktober 2010

Feedbackinstrumente

Bei der 1. Befragung wurden insgesamt knapp 2.500 Haushalte erfasst, davon 728 in acht deutschen Städten und 1.750 in Linz. Die Pilotgruppe -die aktiv Beteiligten am Pilotversuch mit Nutzung von Feedbacksystemen - umfasste bei der Auftaktbefragung 1.316 Haushalte. Sie wurden dazu befragt, wie sie die Feedback-Darstellungen beurteilen:


Welche Verbrauchswerte sind interessant?
In den ersten Wochen der Auseinandersetzung mit dem Internetportal, die zum Zeitpunkt der Auftaktbefragung vergangen sind, gelten vor allem die Tageswerte, aber auch die Stundenwerte als besonders interessant, wobei die Tageswerte in Deutschland etwas stärker präferiert werden. In Linz gelten hingegen die Monatswerte bei fast doppelt so vielen wie in Deutschland als besonders interessant (21% gegenüber 11%). Offenbar gilt: Je länger der Betrachtungszeitraum, desto stärker rücken längerfristige Tendenzen ins Zentrum des Interesses.


Wie werden die Energiespartipps eingeschätzt?
83% der Befragten in Deutschland und 77% in Linz haben sich im Internetportal oder auf der schriftlichen Verbrauchsinformation die Stromspartipps angesehen. Aber nicht alle finden die Stromspartipps hilfreich und interessant: Sowohl in Linz, als auch in den deutschen Städten sind etwa ein Drittel diesen Stromspartipps gegenüber kritisch eingestellt oder halten sie für überflüssig. Nur ein geringer Anteil hält sie für „sehr hilfreich“ -12% in Linz gegenüber 18% in Deutschland. Hier besteht offenbar Handlungsbedarf, differenziertere und „raffiniertere“ Stromspartipps einzugeben, die dem bereits guten Informationsstand der NutzerInnen Rechnung tragen.


Gibt es Interesse an weiteren Feedback-Angeboten?

Das Interesse an weiteren Feedback-Angeboten ist groß, insbesondere in Linz: als besonders attraktiv gelten Strommessgeräte für den Haushalt und ein Display. Aber auch eine monatliche E-Mail zur Information über den Stromverbrauch ist bei gut einem Drittel der Deutschen und sogar der Hälfte der Linzer attraktiv. Und jede/r Vierte wünscht sich eine persönliche Stromsparberatung im eigenen Haushalt.

Nutzen der Haushalten

Bei der 1. Befragung wurden insgesamt knapp 2.500 Haushalte erfasst, davon 728 in acht deutschen Städten und 1750 in Linz.

Welche Einstellungen zum Stromsparen haben die Teilnehmer?

Insgesamt finden wir hohe Zustimmungen zu allen Facetten rund ums Stromsparen: Wachsamkeit und Sparsamkeit im Stromverbrauch -auch unter dem Aspekt Klimaschutz- gibt ein großer Prozentsatz der Befragten als wichtiges Anliegen an. Dabei zeigen sich kaum Unterschiede zwischen den verschiedenen Untergruppen.


Wie beurteilen die Teilnehmer das Internetportal?

Über 80% stimmen der Aussage zu, dass mit dem Internetportal ein Lernprozess verbunden werden kann: zum einen wird überhaupt Interesse geweckt, sich damit näher zu beschäftigen, zum anderen lernt man sinnvoll und bewusster mit Strom umzugehen und hat mit Hilfe des Internetportals oft auch noch Spaß daran.
Das Internetportal motiviert, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Lösungen für einen effektiveren Umgang mit Strom zu suchen und im Alltag umzusetzen. Daneben kann es durch die Stromspartipps auch Ideen für eine Senkung des Stromverbrauchs vermitteln oder auch erzieherische Effekte in der Familie erwirken. Für viele ist auch die Kontrolle der Stromrechnung reizvoll.


Wie beurteilen die Teilnehmer die schriftliche Verbrauchsinfo?
Die schriftliche Verbrauchsinformation wird zwar in allen Kategorien -bis auf Gestaltung und Auftritt- etwas schlechter bewertet als das Internetportal, insgesamt aber doch sehr positiv mit Durchschnittsnoten zwischen 1,8 und 2,3. Die Nutzungsmotive sind ganz ähnlich wie beim Internetportal.

September 2010

Der Projektaufbau von Intelliekon erfordert eine Vielzahl an Aufgaben und Leistungen als Voraussetzung für die Feldphase (z.B. Zählerinstallation, Aufbau und Betrieb der IT Struktur für Feedback u.a.). Das heißt, die Partner hatten sehr viel zu tun, um überhaupt die Voraussetzung für die wissenschaftliche Auswertungen zu schaffen.
Dadurch wird die Bereitstellung von Ergebnissen erst nach dem Ende der Feldtestphase und der letzten Befragung (Oktober 2010) möglich, und auch dann werden nicht gleich alle Ergebnisse vorliegen.

Aktuell liegen Auswertungen der 1. Befragung vor:
Bei der 1. Befragung wurden insgesamt knapp 2500 Haushalte erfasst, 728 in acht deutschen Städten und 1.750 in Linz.
Die große Fallzahl in Linz kam dadurch zustande, dass dort bereits etwa 25.000 Haushalte, die Kunde bei der Linz AG Strom sind, mit intelligenten Zählern ausgestattet wurden. Bei den acht EVU in Deutschland mussten die intelligenten Stromzähler hingegen erst eingebaut und Intelliekon tauglich ausgerüstet werden.
Die Pilotgruppe - die aktiv Beteiligten am Pilotversuch mit Nutzung von Feedbacksystemen - umfasste bei der Auftaktbefragung 1.316 Haushalte. Sie werden im Rahmen eines Panels dreimal befragt und ihre Stromverbräuche werden dokumentiert.
Die Kontrollgruppe umfasste bei der 1. Befragung 1.162 Haushalte. Diese haben zwar elektronische Zähler, erhalten aber kein Feedback über ihren Verbrauch. Sie werden zu Beginn und am Ende des Pilotversuchs befragt. Der Stromverbrauch wird ebenfalls dokumentiert. So kann der Einfluss des Feedbacks im Vergleich zur Pilotgruppe analysiert werden.
Eine integrierende Auswertung, die sowohl auf Befragungsdaten, Stromverbrauch und Feedbacknutzung beruht, wird erst nach Abschluss der Datenerhebung und der Qualitätssicherung der Daten stattfinden.

Hier finden Sie weitere Ergebnisse des Intelliekon-Projektes. Um den Bericht bzw. Präsentation einsehen zu können, klicken Sie auf die Überschrift.

Lust am Sparen oder totale Kontrolle? Akzeptanz von Stromverbrauchs-Feedback

Ergebnisse einer explorativen Studie in vier Pilotgebieten im Rahmen des Projektes Intelliekon.

Liebe Teilnehmer,

Ihre Stromverbrauchsdaten können Sie unter www.stromverbrauchsportal.de einsehen.

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