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Ökologischer Effekt

WELT1

Durch die reduzierte Nachfrage wird zunächst CO2 intensive Stromproduktion vermieden. Durch variable Tarife und Verbrauchsfeedback könnten so 3,1 % CO2 eingespart werden.

Die ermittelten Einspareffekte führen zu einer verminderten Stromnachfrage und damit auch zu einem verminderten Einsatz der zur Stromerzeugung genutzten Kraftwerke. In fossilen Kraftwerken werden Erdgas, Steinkohle oder Braunkohle als Brennstoffe eingesetzt. Bei ihrer Verbrennung  wird Energie frei gesetzt, die in Strom umgewandelt wird. Dabei entsteht gleichzeitig auch CO2 als Abgas. Reduziert sich der Einsatz dieser Kraftwerke, da weniger Strom nachgefragt wird, wird auch weniger CO2 ausgestoßen.

Um genau herauszufinden, wie viel CO2 bei einer bestimmten eingesparten Strommenge eingespart wird, benutzten die Wissenschaftler(innen) des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI ein Simulationsmodell, das die genaue Zusammensetzung bei der Stromproduktion in Deutschland berücksichtigt. Geht man davon aus, dass eine Einsparung von 3,7 % über alle bundesdeutschen Haushalte hinweg möglich wäre, so führt das zu einer gesamten Reduktion der Stromnachfrage in Deutschland von 1,1 %. Das liegt daran, dass der Stromverbrauch der Haushalte nur 27 % der gesamten Stromnachfrage ausmacht. Dadurch kommen besonders Kraftwerke weniger zum Einsatz, die mit Steinkohle, Erdgas oder Braunkohle betrieben werden. Durch Verbrauchsfeedback - so zeigen die Berechnungen - könnten insgesamt 3,6 Mio t CO2 eingespart werden. Mit einem Verbrauchsfeedback in Kombination mit variablen Stromtarifen könnten 9,2 Mio t CO2 vermieden werden. Die CO2-Einsparungen fallen im Vergleich zu der Stromeinsparungen etwas höher aus, da durch die reduzierte Nachfrage zunächst eher CO2 intensive Stromproduktion vermieden wird.

Ein Rückgang der deutschlandweiten Stromnachfrage um 1,1 % (durch Verbrauchsfeedback) bzw. um 2,8 % (durch variable Stromtarife und Verbrauchsfeedback) führt zu einer Reduktion der strombedingten CO2-Emissionen von 1,2 % bzw. von 3,1 %. Jedoch machen die strombedingten CO2-Emissionen nur einen sehr geringen Anteil an der Gesamtheit aus.

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